SWAK – Die etwas andere Zahnbürste

Werbung Disclaimer: Hiermit weise ich darauf hin, dass ich dieses Produkt selbst gekauft habe und von SWAK nicht für diesen Post bezahlt werde oder sonstige Vorteile daraus ziehe. –

Wie ich zur SWAK gekommen bin, weiß ich schon nicht mehr. Aber nachdem ich (vermutlich im Netz) darüber gestolpert bin, habe ich mir eine bestellt. Nachdem ich sie ausprobiert hatte, war ich überrascht wie sauber sich Zähne anfühlen können und wie wenig ich meine eigenen Zähne kenne. Denn mit der SWAK putzt man anders, man putzt jeden Zahn einzeln. Dadurch habe ich das erste Mal jeden einzelnen Zahn wahrgenommen, was mit inzwischen 27 Jahren doch ein wenig erschreckend ist.

Aber nun zur SWAK selbst:

Sie ist eine Kombination aus dem traditionell zur Zahnpflege verwendeten Miswakholz und modernen Einbüschelbürsten. Die Köpfchen bestehen aus dem Wurzelholz des Miswakbaumes (salvadora persica L.), der hauptsächlich in Afrika, dem Orient und Ostindien vorkommt. Dieses Holz wird seit geraumer Zeit von den dort lebenden Völkern zur Zahnpflege verwendet und enthält Zahnpflegende Stoffe wie:
 
Fluorid zahnschmelzhärtend
 
Silikatsanfte Putzkörper
 
Vitamin Ckonservierend
 
Tannineadstringierend
 
Saponineschmutzlösend
 
Flavonoideantibakteriell
 
Kalium, Calcium remineralisierend

Die Köpfchen werden vorne etwas aufgefasert wodurch sich feine Fasern bilden die wie Borsten wirken. Aufgrund der Größe des Köpfchens und der Borsten ist es möglich Stellen zu errichen an die die normalen Zahnbürsten nicht herankommen.

Sobald ein Köpfchen aufgebraucht (zerfasert) ist kann man einfach ein neues einschrauben. So wird nicht die ganze Zahnbürste weggeschmissen, sondern nur ein kleines  Stückchen 'Holz'.

Deswegen fällt es, meiner Meinung nach, auch nicht so ins Gewicht, dass der Griff aus Bioplastik besteht. Auf meine Anfrage nach dem genauen Material (Bioplastik kann ja aus allem möglichen bestehen), bekam ich folgende Antwort:

“Ganz genaue Zahlen kann ich Dir leider nicht geben, da das Material Teil eines Forschungsprojektes ist und sich die Anteile noch verändern können. Der Griff besteht zu knapp 80% aus PLA welches aus Zuckerrüben und Rohrzucker hergestellt wird. Knapp 20% sind Mineralische Stoffe. Die wenigen Prozent dazwischen sind erdölbasierte Stoffe. Das Material ist Biologisch abbaubar. Jedoch ohne Zertifikat. Die Entsorgung geschieht über den normalen Hausmüll. Jedoch soll der Griff ja nicht entsorgt werden, es ist ja ein Wechselkopfsystem. Recycling ist schwierig mit Biokunststoffen. “
Mir gefällt die SWAK sehr, doch das Putzen mit ihr ist zeitaufwändiger als mit herkömmlichen Zahnbürsten und ich verwende sie daher im Moment zusammen bzw. abwechselnd mit einer Bambuszahnbürste von dear roots… . Wenn ich z.B. morgens schnell Zähne putzen möchte, kommt die Bambuszahnbürste zum Einsatz und dann versuche ich mir im Laufe des Tages noch etwas Zeit für die SWAK zu nehmen.

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