Unser Unu – Auswahl des Elektrorollers

Warum haben wir einen Elektroroller gekauft?

In der folgenden Post-Reihe erfahrt ihr mehr über unseren Elektroroller, Mobilität auf dem Land, warum wir uns wie entschieden haben und wie unser Eindruck bis jetzt ist. Die Themen der Reihe sind:

Warum ist es der unu geworden?

Es gibt natürlich verschiedene Elektroroller und wir hatten uns auch einige angesehen. Der unu, Niu, Trinity etc. Und auch ein Elektrofahrrad zogen wir in Betracht.

Wir wollten aber nicht einfach irgendwas bestellen (ist ja auch eine menge Geld!) ohne den Roller zumindes mal gesehen und gefahren zu haben. Das war gar nicht so einfach. Denn wir wohnen auf dem Lande und so in direkter Nähe gab es zuerst keine Möglichkeit einen dieser Roller zu testen. Die nächsten Optionen waren Hamburg und Hannover.

Probefahrt

Erst versuchten wir eine Probefahrt mit einem unu in Hamburg zu buchen – erfuhren dann aber, dass ein Bekannter seit einiger Zeit einen besaß. Er bot uns sogleich eine kleine Testfahrt an und wir sagten dankend zu. Wir trafen uns also für eine Fahrt und waren überrascht wie leise der Roller ist und wie viel Spaß das fahren machte.

Wichtig war es uns, dass wir beide zusammen auf dem Roller fahren können und der unu hatte als einer der einzigen eine Straßenzulassung für zwei Personen.

Welche Werksatt?

Ein anderes Kriterium für die Auswahl des Elektrorollers war dessen Wartung. Denn viele Werkstätten sträuben sich wohl noch ein wenig – zudem sollte es ja eine Vertragswerkstatt sein, damit die Garantie des Rollers nicht sofort erlischt.

Wir beschlossen, wenn wir schon einen neuen Roller kaufen, sollten wir auch einen Anprechpartner in der Nähe haben da wir uns beide überhaupt nicht mit Rollern oder Elektronik auskennen. Es sollte also möglichst einen deutschen Ansprechpartner geben, der sich auch mit der hiesigen Gesetzeslage und Zulassungen auskennt. Denn aus China kann man billig Roller importieren die hier in Deutschland aber erstmal eine Zulassung erhalten müssen. Das war uns dann doch deutlich zu viel Risiko und Aufwand. Also blieben nicht mehr so viele Firmen übrig.

Unu motors sitzen zum Beispiel in Berlin und die nächste Vertragswerkstatt war zu dem Zeitpunkt, als wir uns das erste mal umsahen noch in Lüneburg (Vertragswerkstätten kann man bei unu über den Werkstattfinder ausfindig machen.)  Das erschien uns leider wenig praktikabel, da man den Roller dann jedes Mal – für die Routine-Checkups – irgendwie nach Lüneburg transportieren müsste. Trotzdem war Unu mit der Werkstatt in Lüneburg noch am nähsten an unserem Wohnort.

Nach ein paar Monaten bekamen wir dann glücklicherweise Bescheid, dass es nun auch eine Wartungswerksatt ganz in unserer Nähe gibt und der Unu rückte wieder in unseren Fokus. Unser Bekannter, der ja schon einen unu besitzt, hatte sich hier im Landkreis bei einer Werksatt für einen Vertrag stark gemacht. Ein unschlagbares Argument für den unu!

Die Entscheidung

Unsere Entscheidung über die Auswahl des Elektrorollers war also gefallen. Wir bestellten also einen unu (1000W – UPDATE 2019: inzwischen heißt er unu classic und die 1000W Variante wird nicht mehr hergestellt, dafür gibts ein neues Modell) mit einem Akku und bekamen dank der Empfehlung unseres Bekannten (bei dem wir ja schon Probe gefahren waren) einen kostenlosen Helm dazu. Dies funktioniert über ein Freunde werben Freunde System bei dem man den Code des werbenden Freundes angibt (wer also einen kostenlosen Helm möchte kann gerne unseren Empfehlungscode angeben VV9ZBREF).

Es gab eine angekündigte Wartezeit von mehreren Wochen. Wir warteten ungeduldig und immer wieder ließ ich mich verleiten auf der Statusseite nachzusehen, ob er denn wenigstens schon auf dem Weg aus der Fabrik nach Berlin war. Diese Seite war ehrlich gesagt nicht sehr hilfreich, da sie kaum Informationen enthielt und uns nur noch ungeduldiger machte.

Aber trotz ungeduld war die Wartezeit bald vorbei und wir konnten unseren Unu in Empfang nehmen. Mehr dazu könnt ihr in diesem Artikel lesen…

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